Am 7.10.2026 fuhren die 4. Klassen bereits um 6:45 Uhr mit dem Zug nach Ried zum Gericht.
Beim Einlass mussten alle durch eine Glaskabine und wurden kontrolliert, damit niemand verbotene Gegenstände ins Gebäude mitnehmen kann. Diese Kontrolle dauerte ziemlich lange.
In der ersten Verhandlung stand eine Frau im Mittelpunkt, die ihre Mutter mit einem Messer bedroht und Polizisten geschlagen hatte, als diese sie ins Krankenhaus bringen sollten. Sie wurde nicht verurteilt, muss aber eine Therapie machen und 400 Euro Schmerzensgeld bezahlen.
In der zweiten Verhandlung ging es um zwei Männer, die in Suben in Haft sind. Sie wurden in Handschellen und streng bewacht durch jeweils zwei Justizwachebeamte hereingebracht. Einer soll den anderen bedroht haben, bestritt jedoch alle Vorwürfe. Deshalb gab es noch kein Urteil. Es werden zuerst Zeugen gesucht und befragt.
Zwei weitere Verhandlungen fielen aus. Deswegen gingen wir anschließend in den Stadtpark.
Danach wurden wir mit dem Bus wieder zur Schule gebracht.
Insgesamt fanden wir die Exkursion sehr interessant und lehrreich. Es wurde anschließend viel diskutiert…
Wir empfehlen, dass auch die nächsten 4. Klassen diese Exkursion machen. Zwei Verhandlungen würden unserer Meinung nach aber völlig ausreichen.
(Text wurde von Schülerinnen erstellt)

