Wir konnten im Bezirksjugendsingen das Gesangsprogramm schon Wochen vor dem Landesjugendsingen unter Beweis stellen, quasi als Generalprobe, jedoch: damals wurde nicht gewertet.
Das sah am 15. April ganz anders aus: Wir stellten uns einer vierköpfigen Jury, vor denen zu singen natürlich bei allen Beteiligten ziemliches Lampenfieber hervorrief, denn wir wurden in verschiedenen Kategorien wie Klang, Tempo, Sauberkeit beim Singen, Intonation und allgemeiner Eindruck bewertet. Auch mussten wir mindestens zwei Lieder a capella, also ohne Begleitung, singen.
Diese Challenge dauerte nicht länger als eine Viertelstunde, dann konnten wir durchatmen. Beeindruckend war die Akustik sowohl im Einsingraum „Altomonte“ (eher eine Halle mit prächtigen Stuckaturen und Wandmalereien) als auch im Konzertsaal „Sala Terrena“, einem 200m2 großen Barocksaal.
Als weiteres Highlight im Anschluss führte uns der Chorleiter der Florianer Sängerknaben, Markus Stumpner, durch die Lebensräume der jungen Sänger und erzählte uns allerhand, wie die Buben dort den Alltag außerhalb der Schule erleben, wir durften sogar im Probenraum Platz nehmen und noch einmal ein Lied anstimmen.
Was uns Lehrerinnen schon überraschte, ist die traurige Tatsache, dass Mittelschulen (ohne Musikschwerpunkt) kaum mehr an Gesangswettbewerben teilnehmen. In Oberösterreich waren es nur 2 Chöre (Pram und Oberneukirchen) und auch im Volksschulbereich fällt dieses magere Ergebnis ähnlich aus. Umso stolzer sind wir auf unsere Leistung und am 5. Mai wird verkündet, welches Prädikat wir ersungen haben.













